Keramikarbeitsplatten von Laminam: Grossformatige Meisterwerke und ihre Pflege
Die Küche ist mehr als nur ein Raum – sie ist das Herz des Schweizer Eigenheims, ein Ort der Kreativität, der Begegnung und der handwerklichen Perfektion. In diesem Zentrum des Wohnens spielt die Arbeitsplatte eine entscheidende Rolle. Sie ist nicht bloss eine Arbeitsfläche, sondern ein Statement, ein täglich genutztes Kunstwerk, das höchsten ästhetischen Ansprüchen genügen und gleichzeitig den Strapazen des Küchenalltags trotzen muss. In den letzten Jahren hat sich ein Material als unangefochtener Spitzenreiter in dieser Disziplin etabliert: die grossformatige Keramikplatte. Und wenn es um die Crème de la Crème dieser Gattung geht, führt kein Weg an Laminam vorbei.
Laminam, ein Pionier und Marktführer im Bereich der sinterbasierten Keramikplatten, hat die Massstäbe für das, was eine Arbeitsplatte leisten kann, neu definiert. Mit Plattenstärken von 12 mm und 20 mm und Formaten, die bis zu 1620 x 3240 mm erreichen, eröffnen sich für den Schweizer Küchenarchitekten und den anspruchsvollen Bauherren völlig neue Dimensionen der Gestaltung. Nahtlose, fugenlose Inseln, monumentale Küchenrückwände und ausladende Esstische werden zur Realität. Doch mit dieser grandiosen Ästhetik geht eine ebenso grandiose Verantwortung einher: die fachgerechte Pflege und der respektvolle Umgang mit diesem High-Tech-Material. Dieser Beitrag taucht tief in die Welt der Laminam-Keramik ein, beleuchtet die physikalischen Eigenschaften, die normativen Hintergründe und gibt einen unverzichtbaren Leitfaden für die Pflege dieser Meisterwerke.
1. Die Materialrevolution: Was Laminam von anderen Werkstoffen unterscheidet
Bevor wir uns der Pflege widmen, müssen wir das Material selbst verstehen. Laminam ist kein herkömmliches Keramikprodukt. Es entsteht in einem hochkomplexen Sinterprozess, bei dem natürliche Rohstoffe wie Ton, Feldspat, Quarz und mineralische Farbpigmente unter enormem Druck und bei Temperaturen von über 1200°C zu einer homogenen, nahezu porenfreien Masse verschmelzen. Dieser Prozess, der an die Entstehung von Natursteinen erinnert, jedoch in einer kontrollierten, industriellen Umgebung stattfindet, verleiht der Platte ihre aussergewöhnlichen Eigenschaften.
1.1 Physikalische Eigenschaften im Detail
Die Kratzfestigkeit von Laminam ist legendär. Auf der Mohs-Härteskala, die die Widerstandsfähigkeit gegen Ritzung misst, erreicht Laminam einen Wert von 7 bis 8. Zum Vergleich: Quarzit (Naturstein) liegt bei etwa 7, Granit bei 6 bis 7, und Stahl (wie ein Messer) bei etwa 5 bis 6. Das bedeutet, dass alltägliche Küchenutensilien wie Messer, Töpfe oder Besteck der Oberfläche schlichtweg nichts anhaben können. Selbst das unsachgemässe Zerschneiden von Lebensmitteln direkt auf der Platte hinterlässt keine Spuren – ein unschätzbarer Vorteil gegenüber empfindlicheren Materialien wie Marmor oder Holz.
Die UV-Beständigkeit ist ein weiteres, oft unterschätztes Merkmal. Während viele Kunstharz-Verbundwerkstoffe (wie Quarzkomposite) unter direkter Sonneneinstrahlung vergilben oder ausbleichen können, bleibt die Farbe einer Laminam-Platte über Jahrzehnte absolut stabil. Die Farbpigmente sind in die gesamte Masse integriert und nicht nur als dünne Deckschicht aufgetragen. Dies macht Laminam zur idealen Wahl für Küchen mit grossen Fensterfronten, Wintergärten oder offenen Wohnbereichen, in denen die Arbeitsplatte dem Tageslicht ausgesetzt ist.
Die Lebensmittelechtheit ist für den Küchenprofi ein zentrales Kriterium. Die porenfreie, dichte Oberfläche von Laminam bietet Bakterien, Schimmel und Keimen keinerlei Angriffsfläche. Flüssigkeiten wie Rotwein, Öl, Zitronensaft oder Curry können nicht eindringen. Die Platte ist zudem resistent gegen Säuren und Laugen, wie sie in der Küche vorkommen (Essig, Zitrone, Reinigungsmittel). Laminam-Platten sind nachweislich formaldehydfrei und geben keine Schadstoffe an Lebensmittel ab. Sie erfüllen die strengen Anforderungen der Schweizer Lebensmittelgesetzgebung und sind damit die hygienischste Wahl für eine Arbeitsplatte.
1.2 Die zwei Stärken: 12 mm vs. 20 mm
Die Wahl zwischen der 12 mm und der 20 mm starken Platte ist nicht nur eine Frage der Optik, sondern auch der Konstruktion und des Budgets.
| Eigenschaft | Laminam 12 mm | Laminam 20 mm |
|---|---|---|
| Gewicht | ca. 24 kg/m² | ca. 40 kg/m² |
| Optik | Schlank, elegant, schwebend (ideal für Minimalismus) | Massiv, monumental, kraftvoll (erinnert an Naturstein) |
| Unterkonstruktion | Erfordert eine perfekt ebene, tragfähige Unterkonstruktion (z.B. Multiplex-Platte) | Kann auf eine stabile Unterkonstruktion oder direkt auf einen Korpus aufgeklebt werden |
| Kantenbearbeitung | Meist mit einer abgeschrägten oder gefasten Kante, um die Stärke zu betonen | Ermöglicht eine gerade, rechtwinklige Kante (industrieller Look) oder eine abgerundete Kante |
| Ideale Anwendung | Kücheninseln, Arbeitsflächen, Wandverkleidungen, Esstische | Hochfrequentierte Arbeitsflächen, Bartresen, Outdoor-Küchen |
| Preis (Richtwert) | ca. CHF 400 – 600 pro m² (inkl. Verarbeitung) | ca. CHF 600 – 900 pro m² (inkl. Verarbeitung) |
„Die Entscheidung zwischen 12 mm und 20 mm ist eine Frage der Philosophie. Die 12-mm-Platte erlaubt uns, mit Licht und Schatten zu spielen und eine fast schwerelose Eleganz zu erzeugen. Die 20-mm-Platte hingegen ist ein Bekenntnis zur puren, unverfälschten Materialität. Beide sind Meisterwerke, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten.“ – Markus Bärtschiger, Küchenarchitekt, Zürich
2. Die Pflege von Laminam-Arbeitsplatten: Ein Leitfaden für die Ewigkeit
Die gute Nachricht vorweg: Laminam ist extrem pflegeleicht. Die schlechte Nachricht: Falsche Pflege kann die Oberfläche dennoch beschädigen oder zumindest ihren Glanz trüben. Hier ist der definitive Leitfaden für die tägliche, wöchentliche und gelegentliche Pflege.
2.1 Tägliche Reinigung: Weniger ist mehr
Für die tägliche Reinigung nach dem Kochen genügt ein weiches, feuchtes Mikrofasertuch und etwas warmes Wasser. Bei leichten Verschmutzungen oder Fingerabdrücken kann ein Tropfen eines milden, pH-neutralen Spülmittels (z.B. Frosch oder Pril Natur) verwendet werden. Wichtig: Spülen Sie die Fläche anschliessend mit klarem Wasser nach und trocknen Sie sie mit einem sauberen, fusselfreien Tuch ab. So vermeiden Sie Kalkflecken und erhalten den seidigen Glanz der Oberfläche.
Absolut tabu für die tägliche Reinigung:
- Scheuermittel: Pulver oder Cremes mit Schleifpartikeln (z.B. Vim, Ajax) zerkratzen die Glasur auf Dauer.
- Stahlwolle oder raue Schwämme: Diese hinterlassen mikroskopisch kleine Kratzer, die die Oberfläche stumpf erscheinen lassen.
- Aggressive Chemikalien: Chlorbleiche, Backofenreiniger, Abflussreiniger oder stark säurehaltige Reiniger (z.B. Essigreiniger in hoher Konzentration) können die Oberfläche angreifen oder die Fugen schädigen.
- Dampfreiniger: Die extreme Hitze und der Druck können zu thermischen Spannungen in der Platte führen, insbesondere wenn die Platte nicht fachgerecht verklebt wurde.
2.2 Spezifische Flecken und ihre Behandlung
Obwohl Laminam porenfrei ist, können bestimmte Substanzen bei langer Einwirkzeit einen leichten Schatten hinterlassen. Hier die richtige Vorgehensweise:
- Kaffee, Tee, Rotwein: Mit warmem Wasser und Spülmittel abwischen. Bei angetrockneten Flecken kurz einweichen lassen.
- Fett, Öl: Mit einem milden Fettlöser (z.B. Sidol Fettlöser) oder etwas Spiritus behandeln. Anschliessend gründlich mit Wasser nachspülen.
- Kalkflecken: Mit einem feuchten Tuch und etwas Zitronensaft oder einem speziellen Kalkreiniger für Keramik (z.B. Antikal) entfernen. Sofort mit klarem Wasser nachspülen.
- Eingebrannte Speisereste: Mit einem Ceranfeldschaber (Rasierklinge) vorsichtig im flachen Winkel abschaben. Die Härte der Platte verhindert Kratzer. Anschliessend die Stelle reinigen.
- Kunststoff- oder Klebereste: Mit einem Föhn erwärmen und vorsichtig abziehen. Eventuelle Rückstände mit etwas Spiritus oder Waschbenzin entfernen.
2.3 Die richtige Unterkonstruktion als Fundament der Pflege
Ein oft übersehener Aspekt der Pflege ist die Unterkonstruktion. Eine Laminam-Platte, insbesondere die 12 mm starke Variante, ist extrem stabil, aber nicht unzerbrechlich. Sie benötigt eine perfekt ebene, tragfähige und verwindungssteife Unterlage. Eine typische Konstruktion ist eine 19 mm oder 25 mm starke, wasserfeste Multiplex-Platte (z.B. BauBuche oder Okoumé), die vollflächig mit einem hochwertigen, elastischen Silikonkleber (z.B. SikaBond oder Tec7) mit der Keramikplatte verklebt wird.
Warum ist das für die Pflege relevant? Eine unebene Unterkonstruktion führt zu Spannungen in der Keramik. Diese Spannungen können bei punktueller Belastung (z.B. durch ein schweres Gerät) oder bei Temperaturwechseln (z.B. durch einen heissen Topf) zu Rissen führen. Ein Riss ist der ultimative Pflegealbtraum. Die fachgerechte Montage nach den Richtlinien von Laminam und unter Berücksichtigung der SIA 118 (Allgemeine Bedingungen für Bauarbeiten) ist daher die wichtigste „Pflegemassnahme“ überhaupt.
3. Integration von High-End-Geräten: Präzision auf den Punkt
Eine Laminam-Arbeitsplatte ist die perfekte Bühne für die Spitzenklasse der Schweizer und deutschen Küchentechnik. Die Integration von Geräten wie dem V-ZUG Excellence Line V6000 oder dem Gaggenau Serie 400 erfordert jedoch höchste Präzision.
3.1 Ausschnitte für Kochfelder und Spülen
Ausschnitte für Kochfelder (z.B. Bora Professional 3.0 mit seinem beeindruckenden Bernoulli-Effekt für die optimale Dunstabfuhr) oder Spülen müssen mit einem speziellen Diamantfräser oder einer Diamantsäge auf der CNC-gesteuerten Wasserstrahlschneideanlage gefertigt werden. Ein „Freihand“-Schnitt mit einem Winkelschleifer ist ein absolutes No-Go und führt fast zwangsläufig zu Ausbrüchen oder Mikrorissen.
Die Kanten der Ausschnitte müssen zwingend mit einem feinen Diamantschleifpad nachbearbeitet werden, um sie zu glätten und zu entschärfen. Für den Einbau von Unterbau-Spülen (z.B. Franke oder Blanco) ist ein spezielles Montagesystem erforderlich, das die Spüle von unten an die Keramikplatte presst. Die Abdichtung erfolgt mit einem dauerelastischen, fungiziden Silikon.
3.2 Kühlgeräte und Weinklimaschränke
Die Integration von Standgeräten wie dem Liebherr Monolith oder dem EuroCave Weinklimaschrank unter die Arbeitsplatte ist unproblematisch, solange die Belüftungsgitter gemäss Herstellerangaben eingehalten werden. Bei Einbaugeräten muss die Arbeitsplatte über dem Gerät ausreichend stabil sein. Hier empfiehlt sich die 20 mm starke Platte oder eine zusätzliche Verstärkung der Unterkonstruktion.
3.3 Beleuchtung und die Magie des CRI 98
Die wahre Schönheit einer Laminam-Platte entfaltet sich erst unter dem richtigen Licht. Eine Unterschrankbeleuchtung mit einem CRI 98 (Colour Rendering Index) ist keine Spielerei, sondern eine Notwendigkeit. Ein CRI von 98 bedeutet, dass die Lichtquelle die Farben der Arbeitsplatte und der darauf zubereiteten Speisen nahezu perfekt und verfälschungsfrei wiedergibt. Unter einer herkömmlichen LED mit CRI 80 wirkt eine weisse Laminam-Platte oft kühl und blaustichig, während eine warme Farbnuance (z.B. Laminam Calce) schlammig und grau erscheint. Mit CRI 98 leuchten die mineralischen Pigmente in ihrer vollen, natürlichen Pracht.
4. Normative Hintergründe und Planungsrealität in der Schweiz
Der Einbau einer Laminam-Arbeitsplatte ist kein Heimwerkerprojekt. Er unterliegt in der Schweiz klaren normativen Vorgaben, die der Fachmann kennen und einhalten muss.
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SIA 102 (Ordnung für Leistungen der Architektinnen und Architekten): Diese Norm regelt die Phasen der Planung und Ausführung. Für die Arbeitsplatte bedeutet dies, dass die Koordination zwischen Küchenplaner, Schreiner, Steinmetz (für die Keramik) und Elektroinstallateur (für Geräte und Licht) in der Ausschreibungs- und Ausführungsphase (Phasen 4 und 5) präzise dokumentiert sein muss.
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**SIA 102 (Ordnung für Leistungen der Architektinnen und Architekten) ist das zentrale Regelwerk für die Planung und Ausführung von Küchenprojekten. Die Koordination zwischen Küchenplaner, Schreiner, Steinmetz (für die Keramik) und Elektroinstallateur muss in den Phasen 4 (Ausschreibung) und 5 (Ausführung) präzise dokumentiert sein.
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SIA 181 (Schallschutz im Hochbau): Diese Norm ist relevant, wenn die Arbeitsplatte auf einer Kücheninsel montiert wird, die an einen Wohn- oder Schlafbereich grenzt. Die Trittschalldämmung der Unterkonstruktion und die Entkopplung der Platte vom Korpus müssen den Anforderungen der SIA 181 entsprechen. Eine falsche Montage kann zu unerwünschten Schallbrücken führen.
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SMS-Masssystem: Dieses System definiert die exakten Masse für den Küchenbau. Eine Laminam-Platte muss millimetergenau in dieses Raster passen. Abweichungen von mehr als 1 mm führen zu sichtbaren Fugen oder Spannungen. Die Planung mit dem SMS-Masssystem ist daher unerlässlich.
5. Kosten und Preisbeispiele in der Schweiz
Die Investition in eine Laminam-Arbeitsplatte ist eine Anschaffung fürs Leben. Hier eine detaillierte Aufschlüsselung der Kosten in Schweizer Franken (CHF):
| Position | Kosten (CHF) | Anmerkungen |
|---|---|---|
| Material (12 mm) | CHF 400 – 600 pro m² | Inkl. Verarbeitung und Zuschnitt |
| Material (20 mm) | CHF 600 – 900 pro m² | Inkl. Verarbeitung und Zuschnitt |
| Unterkonstruktion (Multiplex) | CHF 150 – 250 pro m² | Inkl. Material und Montage |
| Ausschnitte (Kochfeld/Spüle) | CHF 200 – 400 pro Stück | Abhängig von Komplexität und Anzahl |
| Montage (komplette Arbeitsplatte) | CHF 500 – 1'200 | Pauschal für eine durchschnittliche Küche |
| Hochwertige Geräte (z.B. V-ZUG Excellence Line V6000) | CHF 8'000 – 15'000 | Pro Gerät (Backofen, Dampfgarer, Kaffeevollautomat) |
| Beleuchtung (CRI 98, z.B. von Occhio oder Flos) | CHF 1'500 – 4'000 | Pro Laufmeter Unterschrankbeleuchtung |
Beispielrechnung für eine 4 m² Arbeitsplatte (12 mm):
- Material: 4 m² x CHF 500 = CHF 2'000
- Unterkonstruktion: 4 m² x CHF 200 = CHF 800
- Ausschnitte (2 Stück): 2 x CHF 300 = CHF 600
- Montage: CHF 800
- Total (ohne Geräte): CHF 4'200
6. Nachhaltigkeit und Langlebigkeit
Laminam ist nicht nur schön, sondern auch nachhaltig. Die Platten bestehen zu über 40 % aus recycelten Rohstoffen und sind zu 100 % recycelbar. Ihre Lebensdauer beträgt bei fachgerechter Pflege und Montage mindestens 20–30 Jahre. Im Vergleich zu Naturstein (z.B. Granit) entfällt die aufwändige Versiegelung, und im Vergleich zu Quarzstein (z.B. Silestone) ist Laminam resistenter gegen Hitze und Kratzer. Die Investition amortisiert sich über die Jahre durch geringe Unterhaltskosten.
7. Fazit: Die Laminam-Arbeitsplatte als Herzstück Ihrer Traumküche
Eine Laminam-Arbeitsplatte ist mehr als nur eine Arbeitsfläche – sie ist ein Statement für Qualität, Design und Langlebigkeit. Die Kombination aus extrem harter, porenfreier Oberfläche und der Fähigkeit, in grossen Formaten verarbeitet zu werden, macht sie zur idealen Wahl für anspruchsvolle Küchen in der Schweiz. Die Pflege ist denkbar einfach, solange Sie die Grundregeln beachten: milde Reiniger, keine Scheuermittel und eine fachgerechte Montage. Die Kosten sind hoch, aber die Investition lohnt sich für alle, die Wert auf ein langlebiges, wartungsarmes und ästhetisch überzeugendes Produkt legen.
Wenn Sie bereit sind, Ihre Küche mit einer Laminam-Arbeitsplatte zu veredeln, planen wir gemeinsam Ihr Projekt. Beratungstermin vereinbaren.
Häufige Fragen (FAQ)
1. Kann ich eine Laminam-Arbeitsplatte selbst montieren? Nein, die Montage erfordert spezielle Kenntnisse und Werkzeuge (Diamantschneider, Wasserstrahlschneider). Zudem muss die Unterkonstruktion perfekt eben sein. Wir empfehlen dringend einen zertifizierten Fachbetrieb.
2. Ist Laminam hitzebeständig? Kann ich heisse Töpfe direkt darauf abstellen? Ja, Laminam ist bis zu 800 °C hitzebeständig. Heisse Töpfe und Pfannen können direkt auf die Oberfläche gestellt werden. Vermeiden Sie jedoch extreme Temperaturschocks (z.B. heisser Topf auf kalte Platte).
3. Wie reinige ich eingebrannte Speisereste? Verwenden Sie einen Ceranfeldschaber (Rasierklinge) im flachen Winkel. Die Härte der Platte verhindert Kratzer. Anschliessend mit warmem Wasser und Spülmittel nachreinigen.
4. Was kostet eine Laminam-Arbeitsplatte in der Schweiz komplett montiert? Für eine durchschnittliche Küche (ca. 4 m²) mit 12 mm Platte, Unterkonstruktion, zwei Ausschnitten und Montage müssen Sie mit CHF 4'000 bis 5'000 rechnen. Bei 20 mm Platte und aufwändigeren Ausschnitten können es bis zu CHF 7'000 sein.



