Naturstein-Nachpflege
Wichtige Massnahmen und Intervalle zur langfristigen Werterhaltung Ihrer Stein-Arbeitsplatte nach der Montage.

Viele Kunden glauben, eine Naturstein-Arbeitsplatte sei wartungsfrei. Für einen dauerhaften Schutz und Werterhalt ist jedoch eine regelmässige Nachpflege unerlässlich.
Warum Nachpflege?
Die initiale Imprägnierung nutzt sich durch tägliches Reinigen (besonders durch fettlösende Spülmittel) mit der Zeit ab. Der Stein wird wieder saugfähig, und das Risiko für Flecken durch Öl oder Säure steigt.
Empfohlene Routine
- Tägliche Reinigung: Nur mit Wasser und einem Schuss speziellem Steinpflegemittel (keine aggressiven Bad- oder Glasreiniger!).
- Jährlicher Check: Mit dem Wassertropfen-Test prüfen, ob die Schutzschicht noch intakt ist.
- Nachimprägnierung: Bei stark beanspruchten Steinen wie Marmor oder Schiefer sollte alle 1-2 Jahre nachimprägniert werden.
Profi-Tipp
Verwenden Sie zur Nachpflege Produkte, die genau auf Ihren Steintyp abgestimmt sind (z.B. von Akemi oder Lithofin). Dies verhindert Schichtenbildung und erhält den natürlichen Glanz.
Fazit
Wer 15 Minuten pro Jahr in die Nachpflege investiert, sorgt dafür, dass seine Natursteinküche auch nach 20 Jahren noch wie am ersten Tag aussieht.
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Realisierte Projekte mit Naturstein-Nachpflege
Häufige Fragen zu Naturstein-Nachpflege
Lohnt sich Jura Marmor (Beige/Grau) als Arbeitsplatte?
Jura-Marmor ist ein Schweizer Klassiker mit fossilen Einschlüssen. Er ist weicher als Granit und benötigt eine gute Imprägnierung. Für Liebhaber von authentischen, lebendigen Naturmaterialien ist er unschlagbar.
Ist Marmor als Arbeitsplatte in der Küche empfehlenswert?
Marmor ist das ultimative Statement für Silent Luxury. Er ist jedoch weicher und poröser als Granit oder Valser Quarzit. Wer die natürliche Patina liebt, wählt Marmor. Für eine makellose Optik ohne Pflegeaufwand empfehlen wir jedoch High-End Keramik-Replikas oder eine spezifische Anti-Stain-Versiegelung.
Was versteht man unter 'buchgeglättetem' Naturstein (Bookmatching)?
Beim Bookmatching werden zwei aufeinanderfolgende Steinplatten so aufgeschnitten und poliert, dass ihre Maserung spiegelbildlich aneinanderstösst. Das ergibt ein symmetrisches, fast kunstvolles Muster auf der Arbeitsplatte oder Rückwand – ein Markenzeichen für exklusiven Innenausbau.



