Definition
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Partial Overlay

Partial Overlay (Teilaufschlagende Fronten) setzen gezielte Schattenfugen und zeigen den Korpusrahmen. Erfahren Sie alles über dieses Design.

Technische Visualisierung: Partial Overlay
SKP-LEX // PARTIAL_OVERLAYVERIFIZIERTE DEFINITION

Partial Overlay (Teilaufschlagende Front)

Eine Partial Overlay Front (teilaufschlagende Front) beschreibt ein Konstruktionsprinzip im Schrankbau. Im Gegensatz zum europäischen Standard, bei dem die Fronten den Korpus komplett verdecken (siehe Full Overlay), decken teilaufschlagende Fronten den Korpusrahmen nur zu einem Teil ab. Dadurch bleibt ein definierter Teil des Korpuses (siehe Carcass Construction) als breite Fuge sichtbar.

Plastische Reliefwirkung und lebendige Schattenlinien

Im gehobenen, klassischen Küchendesign nutzt man diese Bauweise bewusst, um Möbelflächen optisch aufzubrechen und ein lebendiges Linienspiel zu erzeugen.

Die überragenden Vorteile von Partial Overlay

  • Plastische Tiefenwirkung: Durch den Rücksprung der Fronten entsteht eine wunderschöne, architektonische Dreidimensionalität auf der Möbelfront – ideal für den gemütlichen Alpinen Chic.
  • Hohe Robustheit: Die Fugen zwischen den Türen sind deutlich breiter als bei vollaufschlagenden Systemen. Das macht die Fronten extrem unempfindlich gegen minimales Verziehen des Holzes bei Feuchtigkeitsschwankungen.
  • Kombination mit Rahmen: Sichert ein spektakuläres Raumbild, das hervorragend mit klassischen Kassettenfronten (siehe Stile & Rail) harmoniert.

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Häufige Fragen zu Partial Overlay

Wie plane ich eine professionelle Bar-Station in die Küche ein?

Eine exklusive Bar-Station umfasst meist einen integrierten Ice-Maker, eine separate Spüle mit Quooker CUBE (für Sprudelwasser) und einen Klimaschrank für Gläser. Wir trennen diesen Bereich oft optisch durch andere Materialien oder eine spezifische Lichtplanung vom Hauptkochbereich ab.