Definition
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Gründerzeit-Küche

Die Gründerzeit-Küche besticht durch massive Kassettenfronten, profilierte Gesimse und historische Details. Erfahren Sie alles über dieses majestätische Design.

Technische Visualisierung: Gründerzeit-Küche
SKP-LEX // GRUENDERZEIT_KUECHEVERIFIZIERTE DEFINITION

Gründerzeit-Küche (Historismus)

Eine Gründerzeit-Küche (historisch zuzuordnen der Epoche des späten 19. Jahrhunderts, ca. 1870 bis 1900) ist der Inbegriff des majestätischen, bürgerlichen Wohnstils. Sie zeichnet sich durch massive Kassettenfronten, reich verzierte und profilierte Gesimse, gedrechselte Säulen und historische Beschläge aus massivem Messing oder Gusseisen aus.

Herrschaftlicher Charme mit modernem Komfort

Im Rahmen des modernen Übergangsdesigns (Transitional Style) feiert die handwerkliche Pracht der Gründerzeit eine spektakuläre Renaissance.

Die charakteristischen Stilmerkmale

  • Massive Kassettenfronten: Tief profilierte Rahmenfronten (oft aus massivem Eichen- oder Nussbaumholz) verströmen eine beispiellose Wertigkeit (siehe auch Mullion-Front).
  • Profilierte Gesimse: Ausladende Decken- und Sockelgesimse rahmen die Hochschränke wie ein historisches Prachtmöbel ein.
  • Majestätische Kochstationen: Das Herzstück bildet meist ein monumentaler Gusseisen-Kochherd (wie die legendären Ambassador Herde von La Cornue).
  • Schreiner-Handwerk: Jede Schublade wird meisterhaft mit sichtbaren Zinkenverbindungen und auf unsichtbaren Führungen (siehe Under-mount Runner) gefertigt.

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