VKF Richtlinie 25-15
Wer mit Gas kocht, muss strenge Vorschriften beachten. Erfahren Sie mehr über die sicherheitstechnischen Anforderungen im Küchenbau.

VKF Richtlinie 25-15
Die VKF Richtlinie 25-15 befasst sich spezifisch mit "Flüssiggas" und den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen in Gebäuden. Sie ist entscheidend für alle Küchenplanungen, die ein Gaskochfeld vorsehen.
Kochen mit Gas in der Schweiz
Gas bietet eine unvergleichlich schnelle und direkte Hitze (besonders beliebt beim Wok-Kochen), erfordert aber eine extrem exakte Planung.
Zentrale Vorschriften
- Lüftung: Strikte Vorgaben zur Frischluftzufuhr im Aufstellraum, um eine Kohlenmonoxid-Vergiftung auszuschliessen.
- Abluft: Ein Dunstabzug im Umluftbetrieb ist bei Gaskochfeldern oft nicht zulässig.
- Flaschenlagerung: Strenge Regeln für die Lagerung von Flüssiggasflaschen im Küchenbereich (Volumenbegrenzungen).
Profi-Planung ist Pflicht
Der Einbau eines Gaskochfeldes darf nur von zertifizierten Fachkräften unter Einhaltung der VKF-Normen durchgeführt und abgenommen werden.
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Häufige Fragen zu VKF Richtlinie 25-15
Wie mache ich eine grifflose Küche sicher für Kinder und Haustiere?
Für grifflose Fronten mit Servo-Drive nutzen wir eine zentrale Deaktivierungs-Funktion ('Putzmodus'), damit Kinder oder Haustiere die Schränke nicht versehentlich öffnen. Induktionsfelder mit automatischer Topferkennung und Verriegelung verhindern zudem, dass Katzen beim Laufen über das Kochfeld die Zonen aktivieren.
Werkvertrag vs. Kaufvertrag: Was ist beim Küchenbau in der Schweiz üblich?
Im individuellen Küchenbau schliessen wir in der Regel einen Werkvertrag ab. Im Gegensatz zum Kaufvertrag (Massenware) haften wir hier für den Erfolg des gesamten Werks – inklusive der fachgerechten Montage und Integration in die Gebäudestruktur. Das bietet Ihnen maximale rechtliche Sicherheit nach Schweizer Obligationenrecht (OR).
Wie funktioniert die Haftung bei Schäden an einer exklusiven Arbeitsplatte während der Montage?
In der Schweiz erfolgt die Abwicklung nach dem Werkvertrag (OR/SIA 118). Bis zur formalen Abnahme liegt die Obhutspflicht beim Unternehmer. Wir schützen Ihre Investition (z.B. eine massive Naturstein-Arbeitsplatte) durch spezifische Schutzvorkehrungen und eine lückenlose Bauwesenversicherung. Bei unsichtbaren Mängeln greift die SIA-konforme Rügefrist von zwei Jahren.