Definition

Anti-Fingerprint (AFP)

Was ist Anti-Fingerprint?

Anti-Fingerprint (AFP) ist eine spezielle Oberflächenvergütung, die Fingerabdrücke, Fettspuren und Wasserflecken auf Küchenfronten und Geräteblenden zuverlässig unterdrückt. Besonders auf dunklen, matten oder Glaskeramik-Flächen wäre ohne AFP jeder Griff sichtbar.

Technik: Nanostruktur mit Lotus-Effekt

Die Beschichtung funktioniert auf zwei Ebenen:

  1. Mikrostruktur: Die Oberfläche wird so fein strukturiert, dass die Kontaktfläche zwischen Fingerhaut und Material extrem reduziert wird. Hautfett findet kein durchgehendes Substrat zum Haften.
  2. Hydrophober Layer: Eine molekulare Versiegelung macht die Oberfläche wasser- und fettabweisend. Tröpfchen perlen ab, statt zu verschmieren.

Wo AFP zum Einsatz kommt

  • Edelstahl-Gerätefronten: Kühlschränke, Backöfen, Dampfgarer von V-Zug, Miele oder Gaggenau — die klassischen Fingerabdruck-Fallen.
  • Matte Lackfronten: Insbesondere dunkle Matte (Nero, Anthrazit, Dunkelblau) sind ohne AFP im Alltag mit Kindern eine Katastrophe.
  • Spülbecken: Keramikspülbecken und Silgranit-Becken profitieren von AFP, da Kalk- und Wasserflecken weniger haften.
  • Armaturen: Einhebelmischer und Zweigriffarmaturen bleiben länger glänzend.

Pflege trotz AFP

AFP ist kein Selbstreinigungssystem. Fett aus der Kochluft setzt sich über Wochen dennoch ab. Die Reinigung sollte nur mit einem feuchten Mikrofasertuch und gegebenenfalls mildem Neutralreiniger erfolgen. Aggressive Lösungsmittel oder Scheuermilch zerstören die Nanoschicht unwiderruflich.

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